Archive for Friesland _ Ostfriesland

Veränderungen … damals & heute

Veränderte Lebenswelten
Zu dem, was das Leben durcheinander bringen kann, gehören auch die Landschafts- und Umweltveränderungen. Wir erleben dies besonders stark in unseren Dörfern.
Nicht nur die Älteren haben diese Veränderungen erlebt, wenn sie sich daran erinnern, wie ihr Dorf, ihre Straße, ihr Haus, ihr Leben früher ausgesehen haben. Auch die Jüngeren bekommen diese Veränderungen hautnah mit.

Da steht -zugegeben nicht von Dauer- vor dem Wohnzimmerfenster ein Bohrturm, von Weitem zu sehen und beleuchtet wie ein Weihnachtsbaum. Container werden aus Lärmschutzgründen aufgestellt und Straßen neu angelegt. Ganze Ortsteile verschwinden. Gebäude und technische Anlagen werden eingerichtet, wo früher Kühe grasten …

Wie soll es weitergehen? Wohin soll das noch führen? Habe ich mir so ein Leben auf dem Lande vorgestellt? Wie sieht es mit der Lebensqualität aus?

Nichts ist mehr so, wie es früher einmal war. Die Landschaft verändert sich und damit wird auch das eigene Leben durcheinander gebracht und vielleicht sogar ein Leben hier in dieser Umgebung in Frage gestellt. Diese Sorgen und Ängste sind verständlich.

Veränderungen hat es nun aber seit Menschengedenken schon immer gegeben. Die Frage ist nur: Wie gehen wir damit um? Wie weit dulden wir diese Veränderungen? Und wie weit lasse ich mich durch diese Veränderungen beeinflussen? Fllüchte ich, oder stelle ich mich ihnen?  …

(Pastor Engelbert Groen, Marx)
Quelle: Nachbarn, Nr. 1-2010

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Hamsterkäufe

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07. Januar 2010
Schneechaos für´s Wochenende erwartet, Panik bricht aus, alte Menschen sollen das Haus nicht mehr verlassen und erste Hamsterkäufe werden getätigt.

(Weiß ich alles, weil ich zum Mittagessen kochen RTL laufen hatte.)

Bleiben folgende Fragen: 

Gibt es tatsächlich noch eine reelle Überlebenschance für uns?

Ist es tatsächlich normal, dass es im Winter kalt ist und schneit?

Und die alles entscheidende Frage:
Was machen die Menschen nur mit den ganzen Hamstern?
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Interessanter Artikel, oder?
Hab ich bei http://www.frau-mutti.de/ gefunden 🙂
Vielen Dank an Frau … äh … Mutti

The day after „Daisy“

Gestern Abend sorgte der Katastrophenfilm  THE DAY AFTER TOMORROW  in vielen Wohnzimmern für eisiges Klima.

Auch der Norden Deutschlands hatte am vergangenen Wochenende mit Schnee und Schneestürmen zu kämpfen. Doch das angekündigte Schneechaos blieb bei uns aus. Aber starker Wind sorgte für teils erhebliche Verwehungen.
Schlimmer war es in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein!  Hier drohten Deiche zu brechen, auf Fehmarn fiel der Strom aus, viele Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten und der Verkehr wurde duch die meterhohen Schneewehen teilweise lahmgelegt.

Während die Autofahrer mit den Schneemassen zu kämpfen haben, freuen sich die Kids über den Schnee. Auch heute vormittag können weiterhin Schneemänner gebaut werden, denn in vielen Landkreisen fällt heute die Schule aus …

Schneechaos

… wird für das Wochenende erwartet. Das Tief „Daisy“ soll an diesem Wochendende für starken Schneefall und Sturmböen sorgen. Die derzeitige Wetterlage gleicht der vom schneereichen Katastrophenwinter 1978/1979. Gestern war es knackig kalt, bei strahlendem Sonnenschein und schöner fester Schneedecke.
Aber bis jetzt ist bei uns in Horsten noch nichts von Schneeverwehungen zu sehen.
Aber was noch nicht ist, das kann ja noch werden.

Auch die Ostfriesische Insel Langeoog ist bereits im Schnee versunken. Dort hat es so viel geschneit wie in den letzten 30 Jahren nicht mehr. Die Insel ist auch im Winter einfach toll. RTL war dort zu Besuch und hat einen kleinen Film gedreht …

 http://www.rtlregional.de/player.php?id=9191

Toter Hirsch – Landkreis und Polizei bedauern

Bericht aus dem  ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND
vom 27. November 2009 :

Toter Hirsch: Landkreis und Polizei bedauernFriesland
Der Landkreis Friesland und das Polizeikommissariat Jever haben gestern den „Tod des weißen Hirschen in Jever“ ausdrücklich bedauert. In einer gemeinsamen Presseerklärung heißt es: „Wir tragen hier einen Teil der Verantwortung, und wir sind uns dessen sehr bewusst. Es tut uns leid, dass viele Menschen dadurch traurig sind.“Man habe die Situation gründlich aufgearbeitet und werde für die Zukunft Lehren daraus ziehen. Die rechtliche Situation sei unstrittig gewesen: „Die Polizei hat den Landkreis informiert, weil eine konkrete Gefährdungslage für den Verkehr vorlag.“ Die Untere Jagdbehörde habe auf Grundlage dieser Schilderung und nach Rücksprache mit dem Kreisjägermeister die Freigabe zum Abschuss erteilt.

Weiter heißt es: „Gleichwohl sind wir überzeugt, dass mehr Bedacht und mehr Umsicht vielleicht dazu geführt hätten, eine Alternative möglich zu machen.
Hier arbeiten Menschen – Menschen, die Fehler machen können.

Was geschehen ist, können wir nicht ungeschehen machen. Aber wir müssen daraus lernen.“

Landkreis und Polizei versprechen, alles zu tun, um in Situationen wie dieser allen Alternativen mit der größtmöglichen Umsicht nachzugehen.

Der Tod des weißen Hirsches hatte für große Bestürzung und Entsetzen in der Bevölkerung geführt.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 27.11.09

Der weiße Hirsch …

Seit Monaten war der kleine weiße Damhirsch im Landkreis Wittmund / Wiesedermeer unterwegs. Er lief zusammen mit Rindern auf der Weide, man konnte ihn sehr gut beobachten und sogar füttern.

Dieser zutrauliche Hirsch war weit über Ostfriesland hinaus bekannt und stellte bisher keine Gefahr für Mensch und Tier dar.

Vor etwa einer Woche überquerte er jedoch die Kreisgrenze und tauchte in Jever auf.  Hier gaben die Behörden den weißen Hirsch zum Abschuss frei, um drohende Gefahren im Straßenverkehr abzuwenden. 

Wie erst später bekannt wurde, hatte die Kreisjägerschaft in Wittmund bereits geplant, den weißen Hirsch einzufangen und in ein Wildgehege zu bringen.

Es ist für mich unverständlich wie es zu diesem Abschuss kommen konnte …

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